Publikationen
Beiträge zur jüdischen Geschichte im Münsterland
Dieser Abschnitt beleuchtet meine Beiträge jüdischen Geschichte im Münsterland und zur jüdischen Friedhofskultur
A. Zur Geschichte der Juden in Westfalen
| 1981 | Der mißlungene Schutz nationaler Minderheiten auf der Pariser Friedenskonferenz 1920, aufgezeigt am Beispiel des betroffenen Abraham Antowil aus Wilna in Rheine. Seminararbeit für das Hauptseminar II von Prof. Dr. Oberländer: „Die politische und territoriale Neuordnung Ost- und Südosteuropas nach dem Ersten Weltkrieg“, SS 1981, die erweitert werden soll durch Untersuchungen über „Ostjuden“ im Kreis Steinfurt. Ein Hörbild aus dem Dokumententeil wurde am Buß – und Bettag 1991 von der Literarischen Bühne Rheine aufgeführt. (48 Seiten) | |
| 1982 | „Ein Friedhof in Hopsten“. Letzter Zeuge der ehemaligen Juden des Töddendorfes“ in IVZ 9. Nov. 1982; „Ein längst vergessenes Zeugnis?“ und „Von den kleinen Dörfern in die großen Städte“ in : Westf. Nachrichten 27. und 28. Okt. 1982 | |
| 1984 | „Über die ältesten Juden in Ibbenbüren“, Heimatzeitung des Tecklenburger Landes (Beilage zur Ibb. Volkszeitung) Nr. 7/ 24.10.1984, S. 106 – 111 | |
| 1985 | Die Rassenideologie des Nationalsozialismus und ihre Auswirkung auf die Rheinenser Juden, in: RHEINE gestern – heute – morgen, (3/85), S. 114 – 150 [Buch zur Ausstellung im Auftrag der Stadt Rheine „Unterm Hakenkreuz – Nationalsozialismus in Rheine“] * | |
| 1986 | Ausstellung zur Geschichte der Juden von Metelen im Rathaus der Gemeinde, erarbeitet mit Metelener Schülern des gleichnamigen Arbeitskreises der Realschule Ochtrup, hrsg. von der Gemeinde Metelen. | |
| 1987 | Ausstellung zur Geschichte der Ochtruper Judenschaft in der Stadtsparkasse Ochtrup, erarbeitet mit Ochtruper Schülern des gleichnamigen Arbeitskreises der Realschule Ochtrup, hrsg. von der Stadt Ochtrup 1987, 81 S. Für die Ausstellungen 1986 und 1987 wurden die hebräischen und deutschen Grabsteininschfriften der jüdischen Friedhöfe in beiden Orten erfaßt, die hebräischen Inschriften von mir übersetzt und für die weitere Arbeit mit den Schülern verwendet. Außerdem wurden zu beiden Ausstellungen Begleithefte verfaßt. Autorenrechte Geschichte der jüdischen Gemeinde Westerkappeln von ihren Anfängen bis zur Vernichtung, hrsg. durch die Gemeinde Westerkappeln. Im „Bildanhang: Fotos der Grabsteine des jüd. Friedhofs in Westerkappeln mit Abdruck und Übersetzung der hebräischen Inschriften und erklärender Einführung. | |
| 1988 | ![]() | Geschichte der Juden. Von den Anfängen bis zu ihrer Vernichtung, in RHEINE gestern – heute – morgen (3/88), Seite 114-150 |
| 1990 | Geschichte der Näherin Sophie Itzig aus Ibbenbüren, die in Lengerich lebte und starb, in: Heimat-Zeitung, Beilage der IVZ Nr. 37/12.4.1990, S. 5-10 Siehe auch Kapitel 9 „Jüdische Frauen in Lengerich“ in: Geschichte der Juden in Lengerich …“ | |
| 1990 | ![]() | Leben in der Zerstreuung – die Schwierigkeiten jüdisch-religiösen Lebens im Kreis Coesfeld, in: Diethard Aschoff (Redaktion): Juden im Kreis Coesfeld, Beiträge zur Landes- und Volkskunde des Kreises Coesfeld, Bd 24, S. 256 – 279 |
| 1993 | ![]() | Kapitel 1-9 der Dokumentation im Auftrag der Stadt Lengerich zu „Geschichte der Juden in Lengerich/Westf. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ (S. 9 – 165) und Kapitel 12 (S. 243 – 267) in gemeinsamer Arbeit mit den Autoren der Kap. 10 und 11 (Wofh. Beck, Fr. Specht, D. Vietmeier). Auch für diese Arbeit wurden die hebräischen Grabsteininschriften erfaßt, übersetzt und verwertet, jedoch nicht abgedruckt. Siehe auch Kapitel 9 „Jüdische Frauen in Lengerich“ in: Geschichte der Juden in Lengerich …“ 1993 |
| 1996 | „Zwei jüdische Kaufleute im 18. Jahrhundert“ (Salomon Jacob und sein Sohn Jacob Salomon von Ibbenbüren), in: 850 Jahre Ibbenbüren. Porträt einer Stadt in Text und Bild, hrsg. vom Historischen Verein Ibbenbüren, S. 267 – 296 | |
| 2000 ________ | ______________ | „Geschichte der Juden in Olfen – Jüdisches Leben im katholischen Milieu einer Kleinstadt im Münsterland mit einer Einleitung von Diethard Aschoff“, in der Buchreihe des Institutum Judaicum Delitzschianum „Jüdisches Leben in Westfalen“, Band 4, hersg von Diethard Aschoff, Juni 2000, LIT-Verlag Münster ISBN 3-8258-4662-8, 289 Seiten |
| 2002 | ![]() | „DU IN UNSERER MITTE Familiengeschichten zur Darstellung der Bevölkerungsentwicklung in Rheine-Eschendorf bis 2001″. Ein Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit – für Zivilcourage und Toleranz. (ISBN 3-00-009331-1) 337 Seiten. Darin auch ein Kapitel über die jüdischen Familien in diesem Stadtteil. |
| 2005 | ![]() | Stadtführer zu Stätten ehemaligen jüdischen Lebens in Rheine.. Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rheine. Biografien der jüdischen Rheinenser. 217 Seiten Book on demand im Eigenverlag |
| 2005 | ![]() | Vollständige Überarbeitung der Dokumentation „Geschichte der jüdischen Gemeinde Westerkappeln von ihren Anfängen bis zur Vernichtung“, nun unter dem Titel: Jüdische Westerkappelner – auf den Spuren ihrer Geschichte, Print-Media-Team Kroog, ISBN 3-00-017948-8, 407 Seiten |
| 2009 | ![]() | Uns bleibt nur zu Gedenken – Geschichte der jüdischen Hopstener Im Eigenverlag, Verkauf durch die Gemeinde Hopsten, 120 Seiten Zwar gab es auch Quellen zur Geschichte der Hopstener Juden, aber diese Dokumentation ist vor allem entstanden durch den Briefwechsel mit Hilde DAVID, die in jedem Brief von ihren Erinnerungen geschrieben hat. |
| 2013 | ![]() | Durch das deutschsprachige Familienarchiv der Familie Silbermann, das die Witwe Marjorie Silbermann aus den USA meist in Form von alten Briefen freundlicherweise zur Verfügung stellte, sowie weiterer Forschungen ist das Buch Vermächtnis eines jüdischen Familienclans aus dem Nordwesten Deutschlands entstanden. Druck: Frank Muhle, Münster als book on demand, Dezember 2013, 256 Seiten |
| 2015 | ![]() | Geschichte und Leben der jüdischen Neuenkirchener mit Beiträgen (von Sebastian Kreyenschulte) zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ISBN 973-3-00-048499-5, 250 Seiten |
| 2015 | ![]() | Jiddische Lieder und Klesmer-Musik für Deutsche Bürger jüdischen Glaubens? – über den angemessenen Umgang mit verschiedenen jüdischer Traditionen in unserer Gedenkkultur. ISBN 973-3-00-048499-5, 32 Seiten |
| 2021 Erw. Neuaufl.: 2022 | ![]() ______________ | 325 Jahre jüdisches Leben in Rheine, 2. stark erweiterte Auflage 09/2022, Book on demand im Eigenverlag. Geschichte des ersten 1697 in Rheine bleibend angesiedelten Juden und ihrer zahlreichen Nachkommen. ISBN 973-3-00-071850-2, 171 Seiten |
B. Zur jüdischen Friedhofskultur
| 1983 | Hausarbeit im Fach (kath.) Theologie für das Erste Staatsexamen zur Erlangung der Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II: „Die jüdischen Friedhöfe in Rheine. Geschichte und religiöse Vorstellungen der Synagognegemeinde Rheine unter besonderer Berücksichtigung der [hebräischen] Grabsteininschriften“ (Manuskript im Stadtarchiv Rheine, 198 Seiten) | |
| 1984 | „Die Urahnen der beiden jüdischen Familien in Hopsten„, in: Heimatzeitung … zur IVZ, wie oben, S. 112 – 114 Darin geht es vor allem um eine Analyse der hebräischen Grabsteininschriften für diese ältesten jüdischen Hopstener auf dem Friedhof in Ibbenbüren und um Auswertung von Briefen von Frau Hilde David, heute Elmira/New York. | |
| 1988 | Vortrag über „Jüdische Grabsteininschriften als letzte Zeugen“ auf Einladung der Stadt Beckum zum Gedenken an die Pogrome vor 50 Jahren am 10. Nov. 1988 | |
| 1989 | Der jüdische Friedhof in Westerkappeln, in: Unser Kreis 1989. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt, Hrsg. Kreis Steinfurt und Kreisheimatbund; eine Auftragsarbeit für die Stadt Westerkappeln | |
| 1995 | „Ihr Andenken uns zum Segen. Jüdische Grabsteine aus Rheine“; Foto-Ausstellung jüdischer Grabsteine aus Rheine des Fotografen V. Speckenwirth in der Stadtsparkasse Rheine. Dazu Beiheft (7 S.) hrsg. von der Stadtsparkasse Rheine. | |
| 1996 | Auf Anfrage der Pax-Christ-Gruppe/Lingen Führung über den dortigen jüdischen Friedhof mit Erklärungen zu den Grabsteininschriften. Diese Veranstaltung führte zu einer völlig neuen Einstellung der Stadt Lingen in Bezug auf ihre Verantwortung für die Pflege des jüdischen Friedhofes. | |
| 2002 | Auf Einladung der Ev. Gemeinde Westerkappeln Führung über den jüdischen Friedhof.. | |
| 2016 Erstverö.: 2013 | ![]() | Die drei jüdischen Friedhöfe in Rheine. Vollständig überarbeitete Neuausgabe der Veröffentlichung von 2003. Einführung in jüdisches Totenbrauchtum nach Aussagen von Gemeindemitgliedern. Deutsche Grabinschriften und hebräische mit deutscher Übersetzung. Kurze Lebensdaten der Verstorbenen und ihre Verwandtschaftsbeziehungen. Als „book on demand“ im Selbstverlag, Rheine, 187 Seiten |
| 2025 | ______________ | Der älteste Friedhof im Münsterland – Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Lengerich in Westfalen Mit Bild, Text und Übersetzungen der 103 hebräischen Grabinschriften, Din A4, 225 Seiten |
C. Zur Geschichte von Tätern, Widerstandskämpfern und Opfern
| 2003 Erstveröff.: 2002 | ![]() | Abiturient in Münster Karl-Ernst Eickens. Ein kurzes Leben im Widerstand (1942-1943) ISBN 978-3-00-025887-9, 112 Seiten |
| 2003 | ![]() | Abgeschoben in die Heimat. Ein Besuch in Bosanska Dubica mit eingehender Untersuchung der Lebensverhältnisse vor Ort, Eigenverlag Rheine, „book on demand“ |
| 2019 | ![]() ______________ | NS-Bürgermeister Josef Thüte: Ein deutesches Leben im 20. Jahrhundert. Text und Layout: Gertrud Althoff, Textinhalt: Dieter Weichel, Gertrud Althoff, Druck: Frank Muhle, Münster/Westf. Als book on demand 2019 im Selbstverlag, ISBN 978-2-00-064306-4, 80 Seiten Josef Thüte war von 1914 bis 1939 städtischer Verwaltungsmitarbeiter und Beamter in Rheine. Vom 12. Nov. 1939 bis 20. Januar 1945 wirkte er als NS-Bürgermeister in Międzychód = Birnbaum a.d. Warthe mit an der verbrecherischen deutschen Okkupation in Polen. Das an Hand von Quellenmaterial aus dem Staatsarchiv Poznan entstandene Buch zählt 147 Männer einschließlich 6 Priestern und einige Frauen auf, die während der Bürgermeisterschaft des Josef Thüte erschossen wurden. |
| * Die Zeitschrift für den Raum Rheine, hrsg. von der Stadt Rheine, erscheint gewöhnlich zweimal im Jahr; eine dritte Ausgabe wie 1985 hatte immer einen besonderen Anlass, einmal die Ausstellung, das andere Mal das Stadtjubiläum. |




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